In der Spitex kommunizieren Menschen tagtäglich in allen möglichen Formen. Immer häufiger unterstützt Technik den Vorgang – im besten Fall. Denn dass im enorm komplexen Feld der Informationstechnologie (IT) in der Spitex die «Werkzeuge» nicht immer nur Unterstützung leisten, ist in unserem Schwerpunktthema ersichtlich. Wir zeigen in einer Momentaufnahme, wie grosse Umbauten und Wechsel von Software und IT-Infrastruktur abgelaufen
sind. Welche Anbieter es gibt. Und wo die Baustellen sind.
Weniger um Technisches, umso mehr aber um Menschliches geht es in den anderen Beiträgen dieser Ausgabe: Zum Beispiel im Porträt des BAG-Direktors Pascal Strupler und der an Alzheimer erkrankten Erica Bolinger, die den Zeitpunkt ihres Todes selbst bestimmte. Spannendes finden Sie ausserdem im Interview mit der CIRS-Spezialistin Olga Frank, in einer ersten Bilanz zur neuen Attestausbildung oder im Gespräch mit der Ethikerin Ruth Baumann-Hölzle. Und: 16 Antworten von Ex-Miss Schweiz Amanda Ammann. >>
Leben mit Medikamenten
pd // Am 19. April 2012 führt Careum Weiterbildung in Aarau eine Tagung durch zum Thema «Medikamentenmanagement chronisch erkrankter Menschen – Erfahrungen, Expertisen und Entwicklungen». Im Gespräch mit Menschen, die mit einer chronischen Krankheit leben, mit Angehörigen und Fachpersonen werden die vielfältigen und sich oft wandelnden Herausforderungen des Medikamentenmanagements beleuchtet. Entlang verschiedener Phasen im Krankheitsverlauf zeigen Best-Practice-Ansätze, wie Menschen beim Umgang mit Medikamenten gefördert, begleitet und unterstützt werden können. Kommentare aus Patienten- und Angehörigensicht und der Austausch mit dem Publikum runden die Vorträge ab.
www.careum-weiterbildung.ch
Die neuste Spitex-Statistik
pd // Die Non-Profit-Spitex betreute im Jahr 2010 rund 239'000 Menschen. Die 31'000 Spitex-Mitarbeitenden der 617 lokalen Spitex-Organisationen erbrachten insgesamt 13,7 Millionen verrechnete Leistungsstunden (65 % pflegerische Leistungen, 33% hauswirtschaftliche Leistungen, 2% weitere Leistungen). Dies sind Resultate aus der Spitex-Statistik 2010 des Bundesamts für Statistik (BFS). Die Kosten der Spitex-Organisationen wurden wie im Vorjahr je etwa zur Hälfte durch die KlientInnen/Krankenkassen (verrechnete Leistungen) und die öffentliche Hand (Subventionsbeiträge) gedeckt. Mehr Informationen:
Übersicht auf www.bfs.admin.ch
PDF Medienmitteilung BFS vom 29.11.2011
PDF Spitex-Statistik 2010 herunterladen
Ratgeber in 18 Sprachen
pd // Das komplexe Gesundheitswesen der Schweiz kurz und verständlich erklärt – und dies in 18 Sprachen. Der überarbeitete Ratgeber «Gesundheitswegweiser Schweiz» richtet sich insbesondere an Migranten und Migrantinnen in der Schweiz. Der Ratgeber wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) herausgegeben. Ein Kapitel stellt auch die Spitex vor. Die Broschüre eignet sich deshalb für Spitex-Organisationen zum Verteilen an fremdsprachige Menschen. In allen Sprachen sind auch Merkblätter zu den einzelnen Themen des Gesundheitswegweisers erhältlich.
Die Broschüre kann kostenlos über den Online-Shop der SRK-Website bestellt werden und ist dort auch als Download erhältlich:
www.migesplus.ch
Kostenvergleiche Heim-Spitex
SVS // Wann ist die Pflege durch Spitex günstiger, wann hat das Heim Kostenvorteile? Wie sieht der Kostenvergleich aus volkswirtschaftlichem Blickwinkel aus – wenn neben den Kosten der Pflege auch die Ausgaben fürs Wohnen, die Betreuung und den allgemeinen Lebensbedarf berücksichtigt werden? Und welche Rolle spielen die Kosten bei der Wahl der Pflegeform für die betroffenen Menschen? Eine vom Spitex Verband Schweiz beim Büro Bass AG in Auftrag gegebene Studie liefert Antworten auf diese Fragen.
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Nachfrage nach Pflege zu Hause wird steigen
Eine neue Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums zur Zukunft der Pflege im Alter zeigt, dass nicht nur die Zahl pflegebedürftiger Menschen stark zunehmen wird; es zeichnen sich auch bedeutsame Veränderungen der Art der benötigten Pflege ab. Die Nachfrage nach Hilfe- und Pflegeleistungen zu Hause, etwa durch die Spitex, wird ansteigen. In der Folge wird die Pflege in Heimen noch später als heute und häufiger erst gegen das Lebensende beansprucht werden.
PDF der Mitteilung
Careum Weiterbildung
pd // Vier Weiterbildungspartner im Gesundheitswesen schliessen sich zusammen: WE'G Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe, Tertianum Bildungsinstitut ZfP, Interkantonale Spitex Stiftung (prospitex) und Careum Stiftung. Die neue Oranisation heisst «Careum Weiterbildung». Die Konzentration der Weiterbildungsangebote führe zu klareren, effizienteren Strukturen und verbessere die Übersicht und Orientierung, wird in einer Medienmitteilung festgehalten. «Careum Weiterbildung» wurde im Januar 2011 gegründet. Ab 1.1.2012 wird das gemeinsame Angebot am Standort in Aarau geführt unter der Leitung von Dr. Silvia Kübler. Bis Ende 2011 werden die Weiterbildungen von den Gründungsmitgliedern in gewohnter Weise angeboten. Das gemeinsame Angebot wird im August 2011 ausgeschrieben.
Das vierte Lebensalter
pd // Caritas publiziert jährlich den «Sozialalmanach», ein Jahrbuch zur sozialen Lage der Schweiz. Im Sozialalmanach 2011 wird aufgezeigt, dass Langzeitarbeitslose und Einelternfamilien schlechte Chancen haben, der Armut zu entkommen. Der Schwerpunktteil widmet sich den sozialen Ungleichheiten in der letzten Lebensphase - dem sogenannten «vierten Lebensalter». Die Beiträge in diesem Teil befassen sich mit einer neuen Verteilung von Risiken, Rollen und Aufgaben, aber auch mit Chancen, die sich in der Vier-Generationen-Gesellschaft dank immer mehr sehr alten Menschen auftun.
www.caritas.ch
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