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Der aktuelle Schauplatz Spitex: Sechs Vorwärtsbringer

Im Zentrum stehen bei der Spitex die Menschen. Und zwar ganz persönlich: Eine Person besucht eine andere zu Hause. Im Schwerpunkt der letzten Ausgabe dieses Jahres stellen wir Persönlichkeiten vor, die die Spitex vorwärtsbringen - in mannigfaltiger Weise: als Hauspflegerin mit 41 Dienstjahren, als Professorin für Pflegewissenschaft, als Gemeindepräsident, als hörbehinderte Administrationsmitarbeiterin, als Qualitätsmanagerin oder als Elektrovelopionier. Sechs Menschen, die ganz persönlich ihren Teil zum Vorwärtskommen der Spitex beitragen. Sie stehen für ungezählte andere, die es ebenfalls tun.

Um die Weiterentwicklung der Spitex geht es aber auch in anderen Beiträgen: Zum Beispiel im Interview mit dem neuen Verbandspräsidenten Walter Suter, der sich unter anderem Offenheit gegenüber Neuerungen wünscht. Oder in Artikeln zu einem neuen Kunden-Projekt und in einer Debatte, wie die Pflege aufgewertet werden kann und soll. Und: 20 Antworten von Sportmoderator Rainer Maria Salzgeber.  >>



Die neuste Spitex-Statistik

pd // Die Non-Profit-Spitex betreute im Jahr 2010 rund 239'000 Menschen. Die 31'000 Spitex-Mitarbeitenden der 617 lokalen Spitex-Organisationen erbrachten insgesamt 13,7 Millionen verrechnete Leistungsstunden (65 % pflegerische Leistungen, 33% hauswirtschaftliche Leistungen, 2%  weitere Leistungen). Dies sind Resultate aus der undefinedSpitex-Statistik 2010 des Bundesamts für Statistik (BFS). Die Kosten der Spitex-Organisationen wurden wie im Vorjahr je etwa zur Hälfte durch die KlientInnen/Krankenkassen (verrechnete Leistungen) und die öffentliche Hand (Subventionsbeiträge) gedeckt. Mehr Informationen:

undefinedÜbersicht auf www.bfs.admin.ch
undefinedPDF Medienmitteilung BFS vom 29.11.2011
undefinedPDF Spitex-Statistik 2010 herunterladen

Ratgeber in 18 Sprachen

pd // Das komplexe Gesundheitswesen der Schweiz kurz und verständlich erklärt – und dies in 18 Sprachen. Der überarbeitete Ratgeber «Gesundheitswegweiser Schweiz» richtet sich insbesondere an Migranten und Migrantinnen in der Schweiz. Der Ratgeber wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) herausgegeben. Ein Kapitel stellt auch die Spitex vor. Die Broschüre eignet sich deshalb für Spitex-Organisationen zum Verteilen an fremdsprachige Menschen. In allen Sprachen sind auch Merkblätter zu den einzelnen Themen des Gesundheitswegweisers erhältlich.

Die Broschüre kann kostenlos über den Online-Shop der SRK-Website bestellt werden und ist dort auch als Download erhältlich:

undefinedwww.migesplus.ch

Kostenvergleiche Heim-Spitex

SVS // Wann ist die Pflege durch Spitex günstiger, wann hat das Heim Kostenvorteile? Wie sieht der Kostenvergleich aus volkswirtschaftlichem Blickwinkel aus – wenn neben den Kosten der Pflege auch die Ausgaben fürs Wohnen, die Betreuung und den allgemeinen Lebensbedarf berücksichtigt werden? Und welche Rolle spielen die Kosten bei der Wahl der Pflegeform für die betroffenen Menschen? Eine vom Spitex Verband Schweiz beim Büro Bass AG in Auftrag gegebene Studie liefert Antworten auf diese Fragen.

undefinedzur ganzen Mitteilung
undefinedPDF der Studie herunterladen

Nachfrage nach Pflege zu Hause wird steigen

Eine neue Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums zur Zukunft der Pflege im Alter zeigt, dass nicht nur die Zahl pflegebedürftiger Menschen stark zunehmen wird; es zeichnen sich auch bedeutsame Veränderungen der Art der benötigten Pflege ab. Die Nachfrage nach Hilfe- und Pflegeleistungen zu Hause, etwa durch die Spitex, wird ansteigen. In der Folge wird die Pflege in Heimen noch später als heute und häufiger erst gegen das Lebensende beansprucht werden.

undefinedPDF der Mitteilung

Careum Weiterbildung

pd // Vier Weiterbildungspartner im Gesundheitswesen schliessen sich zusammen: WE'G Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe, Tertianum Bildungsinstitut ZfP, Interkantonale Spitex Stiftung (prospitex) und Careum Stiftung. Die neue Oranisation heisst «Careum Weiterbildung». Die Konzentration der Weiterbildungsangebote führe zu klareren, effizienteren Strukturen und verbessere die Übersicht und Orientierung, wird in einer Medienmitteilung festgehalten. «Careum Weiterbildung» wurde im Januar 2011 gegründet. Ab 1.1.2012 wird das gemeinsame Angebot am Standort in Aarau geführt unter der Leitung von Dr. Silvia Kübler. Bis Ende 2011 werden die Weiterbildungen von den Gründungsmitgliedern in gewohnter Weise angeboten. Das gemeinsame Angebot wird im August 2011 ausgeschrieben.

Das vierte Lebensalter

pd // Caritas publiziert jährlich den «Sozialalmanach», ein Jahrbuch zur sozialen Lage der Schweiz. Im Sozialalmanach 2011 wird aufgezeigt, dass Langzeitarbeitslose und Einelternfamilien schlechte Chancen haben, der Armut zu entkommen. Der Schwerpunktteil widmet sich den sozialen Ungleichheiten in der letzten Lebensphase - dem sogenannten «vierten Lebensalter». Die Beiträge in diesem Teil befassen sich mit einer neuen Verteilung von Risiken, Rollen und Aufgaben, aber auch mit Chancen, die sich in der Vier-Generationen-Gesellschaft dank immer mehr sehr alten Menschen auftun.

undefinedwww.caritas.ch